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Website Texte schneller schreiben: Mein Workflow zwischen Coaching und Kind (Update 2026)

Letzte Änderung

Es ist weit nach Einbruch der Dunkelheit. Ich sitze am Küchentisch, das bläuliche Licht meines Laptops spiegelt sich in einer Tasse Pfefferminztee, die schon längst eiskalt ist. Mein siebenjähriger Sohn schläft endlich, aber mein Kopf dröhnt. Ich starre auf den Editor, auf diese blinkende Linie im Textfeld, die mich fast schon hämisch angrinst.

Kennst du das? Du weißt genau, was du tust – ich bin seit Jahren Yoga- und Atemcoach hier in München –, aber sobald du darüber schreiben sollst, fühlst du dich wie eine totale Anfängerin. Bevor ich weiter aus dem Nähkästchen plaudere: Ein kleiner Hinweis, dass dieser Text Affiliate-Links enthält. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine Provision – für dich ändert sich am Preis absolut nichts. Ich empfehle hier nur Dinge, die ich selbst genutzt habe, um mein eigenes Text-Chaos zu bändigen. Hier ist meine vollständige Offenlegung.

Mein größtes Problem war nie meine Arbeit mit den Klienten. Mein Problem war, dass ich für meine Website-Texte gefühlt eine halbe Ewigkeit gebraucht habe. Ich erinnere mich noch, wie ich drei Monate lang an meiner ersten Über-mich-Seite herumgedoktert habe, nur um am Ende doch wieder alles zu löschen. Ich habe sogar Geld für E-Books über 'High-Conversion Copywriting' ausgegeben, nur um nach ein paar Seiten festzustellen, dass ich kein Wort verstehe. Was zur Hölle ist ein 'Value Proposition Framework'? Ich will doch nur erklären, wie man wieder richtig durchatmet.

Das Problem mit den Fokus-Blöcken (wenn man Kind und Studio hat)

Überall liest man: 'Setz dir Fokus-Blöcke! Schreib zwei Stunden am Stück!' Ja, klar. In meiner Welt gibt es keine zwei Stunden am Stück. Es gibt die Zeit zwischen zwei Coaching-Sessions, die 20 Minuten, in denen mein Sohn ausnahmsweise mal alleine spielt, und die späten Abende, an denen mein Gehirn eigentlich schon im Standby-Modus ist.

Ich habe gemerkt, dass die üblichen Tipps für mich nicht funktionieren. Wenn ich mich hinsetze und versuche, 'kreativ' zu sein, passiert gar nichts. Stattdessen spüre ich dieses vertraute Engegefühl im Zwerchfell – die totale Ironie für eine Trainerin für Atemtherapie, die beim Schreiben einer Überschrift einfach mal die Luft anhält. Mein Workflow musste sich ändern, sonst würde ich nie fertig werden.

Ein Wendepunkt war für mich der Moment, als ich merkte, dass Tools zwar super sind, um Sätze zu kürzen, mir aber nicht sagen, *was* ich überhaupt schreiben soll. Ich brauchte eine Struktur, die in mein zerstückeltes Leben passt. Früher hatte ich 14 verschiedene Entwürfe für meine Newsletter-Einleitungen in einem Google Doc gespeichert. Keiner davon war fertig. Heute arbeite ich anders.

Smartphone mit Sprachmemo-App neben einem Laptop für effizientes Texten

Mein Workflow: Von 14 Entwürfen zu einer fertigen Seite

Heute nutze ich einen Prozess, den ich mir mühsam zusammengebaut habe. Das Ganze hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, aber es hat meine Schreibzeit pro Seite von gefühlten Wochen auf etwa drei Stunden reduziert. Hier ist, wie ich das heute mache, wenn zwischen Schulweg und Abendessen die Zeit drängt:

Ein Tool, das mir dabei hilft, die Sätze danach wieder 'atmen' zu lassen, ist die WORTLIGA Textanalyse. Sie ist wie ein strenger, aber herzlicher Lektor, der mir sagt: 'Mensch, mach den Satz doch mal kürzer!' Es hilft mir extrem, wenn ich mich mal wieder in Schachtelsätzen verliere. Wenn du merkst, dass deine Texte zu langatmig sind, schau dir mal meine Tipps zum Website Texte kürzen an.

Warum 'echt' besser ist als 'perfekt'

Mein erster Entwurf für meine Startseite klang so: 'Ich biete ganzheitliche Methoden für gestresste Individuen in der bayerischen Landeshauptstadt.' Gähn. Total langweilig und irgendwie... fake. So rede ich nicht mal mit meinem Steuerberater hier in München.

In meinem Kopf schlich sich oft dieser Gedanke ein: 'Wenn ich einfach noch einmal die Wirkung der tiefen Bauchatmung beschreibe, merken sie vielleicht nicht, dass ich meine Preise noch nicht erwähnt habe.' Ich hatte Angst davor, über Geld zu schreiben. Aber die Wahrheit ist: Kunden wollen Klarheit. Seit ich gelernt habe, wie man Coaching Preise auf der Website schreiben kann, ohne sich unwohl zu fühlen, kommen viel passendere Anfragen rein.

Durch einen strukturierten Kurs wie lexosophie habe ich gelernt, dass meine Kunden mich buchen, *weil* ich so bin, wie ich bin. Nicht, weil ich die besten Adjektive benutze. Der Kurs hat mir vor allem dabei geholfen, den roten Faden zu finden, wenn ich vor lauter Alltag den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sah. Die Feedback-Runden dort sind Gold wert, weil man merkt, dass andere Solopreneure genau dieselben Ängste haben.

Laptop mit Textentwurf und Kinderzeichnung als Symbol für Workflow zwischen Job und Kind

Die 3-Stunden-Regel in der Praxis

Dank einer klaren Struktur schaffe ich heute eine komplette Seite in etwa drei Stunden. Das teile ich mir meistens so auf:

  1. Etappe 1: Struktur festlegen und Rohfassung. Das passiert oft am Vormittag, wenn mein Sohn in der Schule ist. Ich nutze meine Sprachmemos und kippe alles in ein Dokument.
  2. Etappe 2: Verfeinern und meine 'Stimme' reinbringen. Das mache ich meistens in einer Pause zwischen zwei Yoga-Sessions. Ich lese mir den Text laut vor – wenn ich stolpere, fliegt der Satz raus.
  3. Etappe 3: Feinschliff und Einpflegen. Das ist der Part für den Abend. Wenn die Welt ruhig wird, prüfe ich die Lesbarkeit und baue den Text in meine Website ein.

Vergiss dabei nie die Details. Ich habe zum Beispiel ewig ignoriert, was am Ende meiner Seite steht, bis mir klar wurde, dass auch dort Vertrauen aufgebaut wird. Falls du da auch noch eine Baustelle hast, schau dir mal an, was in die Website Footer Texte gehört.

Fazit: Fang einfach an (auch mit klebrigen Tasten)

Wir Solopreneure denken oft, wir müssten alles alleine schaffen – oder wir müssten tausende Euro für einen Texter ausgeben, die wir am Anfang einfach nicht haben. Aber die Wahrheit ist: Niemand kennt dein Business so gut wie du. Du brauchst nur ein System, das nicht zusammenbricht, wenn dein Kind mit einer Laufnase aus der Kita kommt oder die Waschmaschine ausläuft.

Wenn du auch an dem Punkt bist, an dem du deine Überschrift zum zehnten Mal umschreibst und trotzdem unzufrieden bist, ist mein Rat: Atme tief durch und hol dir Hilfe, die zu deinem Tempo passt. Ein Kurs wie lexosophie ist kein magisches Tool, das die Arbeit für dich macht, aber es ist wie ein guter Yoga-Block: Es gibt dir den Halt, den du brauchst, um dich selbst in deine Texte hineinzudehnen, ohne dass es wehtut.

Und jetzt? Klapp den Laptop zu. Die Texte schreiben sich nicht von selbst, aber sie müssen auch nicht heute Nacht perfekt werden. Vielleicht putze ich morgen mal die Taste mit dem Gummibärchen-Rest, die immer noch ein bisschen klebt. Oder auch nicht. Hauptsache, die Seite steht.

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