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Vom 'Hallo, ich bin...' zum echten Kundenmagneten: Meine 3 Versuche (Update 2026)

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Ich saß gestern Abend wieder vor diesem Google Doc – Version 14 der Newsletter-Einleitung, ungelogen – und habe mich gefragt, ob ich eigentlich noch ganz sauber bin. Warum verbringe ich Stunden damit, Sätze hin- und herzuschieben, während mein Siebenjähriger im Nebenzimmer Lego-Türme baut und ich eigentlich längst die Atem-Session für morgen vorbereiten müsste? Ganz einfach: Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Website wie eine leere Hülle wirkt.

Eigentlich fing alles mit diesem einen Anruf der Lokalzeitung hier in München an. Sie wollten über meine Yoga-Kurse berichten. „Schicken Sie uns den Link zur Website!“ – und ich hatte nichts. Also baute ich an einem Wochenende im letzten November hektisch etwas auf Jimdo zusammen. Aber die „Über mich“-Seite? Die war mein Endgegner. Drei Monate lang starrte ich auf diesen blinkenden Cursor. Wer bin ich im Internet, ohne dass es sich entweder nach staubigem Aktenordner oder nach spirituellem Größenwahn anfühlt?

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis rein gar nichts. Ich teile hier nur Tools und Kurse, die ich selbst für meinen steinigen Weg zur besseren Website genutzt habe. Es ist mein ehrlicher Weg vom Schreib-Frust zur fertigen Seite.

Version 1: Der „Ich-habe-viele-Zertifikate“-Lebenslauf (Dezember 2025)

Mein erster Entwurf war eine Katastrophe, auch wenn ich das damals für „professionell“ hielt. Ich dachte, ich muss beweisen, dass ich keine Hochstaplerin bin. Mein Text sah ungefähr so aus:

„Mein Name ist Katrin, ich bin 41 Jahre alt und zertifizierte Yogalehrerin (500h RYT). Ich habe Fortbildungen in Pranayama, Vinyasa Flow und Kinderyoga absolviert. Seit 2020 leite ich mein eigenes Studio in München-Giesing...“

Ganz ehrlich? Das liest sich wie eine Bewerbung bei einer Versicherung. Ich habe mich hinter meinen Papieren versteckt. Das Problem: Meine Kunden kommen nicht zu mir, weil ich ein Zertifikat von 2018 habe. Sie kommen, weil sie nach dem Job völlig fertig sind und endlich wieder tief durchatmen wollen. Dieser Text hat absolut nichts über mich als Mensch ausgesagt – und noch weniger darüber, was ich für sie tun kann.

Eine Freundin las es und sagte: „Katrin, das klingt, als hättest du einen Stock verschluckt. Wo ist die Wärme, die du in deinen Kursen hast?“ Autsch. Aber sie hatte recht. Wenn du gerade an diesem Punkt stehst, schau dir mal diese Über mich Seite Anleitung für Solopreneure an – sie hätte mir damals viel Zeit erspart.

Version 2: Die „Spirituelle Erleuchtung“ (Viel zu viel Storytelling im Januar)

Nachdem mir klar wurde, dass mein Lebenslauf niemanden abholt, bin ich ins andere Extrem gekippt. Ich hatte irgendwo aufgeschnappt, dass man „Storytelling“ machen muss. Also schrieb ich im Januar einen Text, der so tiefgründig war, dass er fast schon peinlich wirkte:

„Es gab diesen einen Moment im Morgengrauen, als der Nebel über der Isar aufstieg und ich spürte, wie meine Seele nach Ruhe schrie. In diesem Augenblick der absoluten Stille wusste ich: Ich muss den Atem in die Welt tragen...“

Klingt poetisch? Vielleicht. Aber für eine gestresste Mutter, die gerade zwischen Homeoffice und Kindergeburtstag-Planung nach Entspannung sucht, war das einfach zu viel Geschwurbel. Ich habe mich in Metaphern verloren und völlig vergessen, dass ich eine Dienstleistung anbiete. Ich hatte 14 verschiedene Entwürfe in einem Google Doc und wusste am Ende gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin.

Was mir in dieser Phase wirklich geholfen hat, war ein Tool, um meine Sätze mal kritisch zu prüfen. Ich habe meine Texte in die WORTLIGA Textanalyse kopiert. Das Tool kostet rund 95 $ und ist eigentlich für Profis gedacht, aber für mich war es ein Augenöffner. Es hat mir gnadenlos gezeigt, wo meine Sätze zu lang waren (fast überall!) und wo ich zu viele Passiv-Konstruktionen benutzt habe. Wenn du wissen willst, ob dein Text überhaupt lesbar ist, probier es mal aus. Es sagt dir zwar nicht, was du schreiben sollst, aber es haut dir auf die Finger, wenn du zu kompliziert wirst. Mehr dazu habe ich auch hier aufgeschrieben: Texte verständlich schreiben mit WORTLIGA.

Version 3: Die Brücke zwischen mir und meinen Kunden (März 2026)

Der Durchbruch kam erst vor ein paar Wochen, im März 2026. Ich hatte eingesehen, dass ich kein Naturtalent im Schreiben bin. Ich wollte verstehen, wie ich meine Geschichte so erzähle, dass sie für meine Kunden relevant ist, ohne fake zu klingen. Ich wollte keine hunderte Euro für einen Texter ausgeben, der mich gar nicht kennt.

Ich habe mich für lexosophie entschieden. Das ist ein strukturierter Kurs für etwa 137 $. Er bietet 9 Monate Zugang – perfekt für mich, weil ich zwischen Coaching-Sessions und meinem Sohn oft nur 20 Minuten am Stück Zeit habe. Statt vor dem leeren Blatt zu verzweifeln, gab es dort konkrete Fragen, die ich beantworten musste. Es fühlte sich an, als würde mir jemand die Hand halten.

Mein jetziger Text fängt so an:

„Du stehst morgens schon unter Strom und der Kaffee ist das Einzige, was dich aufrecht hält? Ich kenne das. Als Mutter und Coach weiß ich, dass wir keine Zeit für zwei Stunden Meditation im Wald haben. Deshalb zeige ich dir Atemtechniken, die in drei Minuten funktionieren – mitten im Chaos.“

Siehst du den Unterschied? Ich bin immer noch da (die Mutter, der Coach), aber der Fokus liegt auf dir. Ich habe gelernt, dass die Über-mich-Seite eigentlich eine „Warum du bei mir richtig bist“-Seite ist. Wenn du auch keine Lust mehr hast, monatelang Sätze hin- und herzuschieben, kann ich dir lexosophie wirklich ans Herz legen. Es ist kein theoretisches Blabla, sondern man arbeitet direkt an den eigenen Texten.

Was ich auf die harte Tour über Website-Texte gelernt habe

Meine Website ist immer noch nicht „perfekt“. Wahrscheinlich werde ich die Überschrift morgen wieder ändern, weil ich beim Einkaufen eine bessere Idee hatte. Aber das ist okay. Eine Website ist kein in Stein gemeißeltes Denkmal, sondern ein lebendiger Teil deines Business. Es ist wie beim Yoga: Der Weg ist das Ziel, und manchmal fällt man eben aus der Balance.

Wenn du gerade an deiner Über-mich-Seite verzweifelst: Atme tief durch (Pranayama-Tipp gratis dazu!). Es muss nicht beim ersten Mal sitzen. Aber wenn du merkst, dass du dich im Kreis drehst, hol dir Unterstützung. Ob es ein Kurs wie lexosophie ist oder ein Tool, das deine Sätze kürzt – quäl dich nicht alleine durch den Text-Dschungel. Dein Business ist zu wertvoll, um hinter schlechten Texten versteckt zu bleiben. Fang einfach an, auch wenn es sich im ersten Moment noch ungelenk anfühlt. Deine Kunden warten nicht auf Perfektion, sondern auf dich.

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