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Alte Texte umschreiben: Wie Lexosophie dir hilft Entwürfe endlich zu beenden

Ein leeres Dokument macht mir inzwischen weniger Angst als ein alter Text, an den ich mich lange nicht mehr rangetraut habe. Genau darum geht es beim Umschreiben alter Website-Texte: Neu schreiben fühlt sich nach Freiheit an, ein altes Dokument öffnen dagegen wie eine Verhandlung mit der eigenen Vergangenheit. Als Yoga- und Atemcoach, die ihr Marketing komplett selbst stemmt, habe ich diese Schreibblockade lange unterschätzt – bis mir Lexosophie gezeigt hat, wie man sie systematisch auflöst statt sie totzuschweigen.

Kurz zur Transparenz, bevor es weitergeht: In diesem Text stecken Affiliate-Links, unter anderem zu Lexosophie und zur WORTLIGA Textanalyse. Kaufst du darüber etwas, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass sich dein Preis ändert. Vorgestellt wird hier nur, was tatsächlich auf meinem eigenen Laptop gelandet ist, nachdem ich meine Website-Texte vier Mal komplett überarbeitet hatte.

Ich bin keine Texterin, sondern Yoga- und Atemlehrerin. Ich kann dir erklären, wie sich das Zwerchfell beim Ausatmen entspannt, aber sobald ich erklären soll, warum jemand ausgerechnet zu mir kommen sollte, ziehe ich mich am liebsten in den herabschauenden Hund zurück und warte, bis das Internet verschwindet. Vielleicht kennst du diese Ordner voller Text-Leichen – Fragmente, die 'irgendwann mal überarbeitet' werden sollten, bei denen du dich aber wie eine Hochstaplerin fühlst, sobald du sie öffnest.

Warum altes Umschreiben mehr blockiert als ein leeres Blatt

Als ich meine erste Seite auf Jimdo gebaut habe, stand das Design in ein paar Stunden. Die Über-mich-Seite dagegen hat mich danach monatelang beschäftigt, weil ich ständig zwischen dem hin- und hergerissen war, was ich früher über mich geschrieben hatte, und dem, was inzwischen stimmt. Umschreiben verlangt, beides gleichzeitig im Kopf zu behalten, und genau das überfordert mehr als ein leeres Blatt.

Mein sprunghafter Kopf macht es nicht leichter. Manche nennen das ADHS, ich nenne es meistens einfach kreatives Chaos: Ein Adjektiv wird korrigiert, der nächste Satz erscheint plötzlich doof, das ganze Konzept steht infrage – und am Ende lande ich bei der Recherche zur besten Schriftart für Fußzeilen, während der eigentliche Text immer noch ein Fragment ist.

Hände tippen einen alten Website-Text neu, während die Schreibblockade langsam weicht.

Dabei wäre eine Pranayama-Einheit für neunzig Leute leichter zu leiten als drei ehrliche Sätze über die eigene Motivation zu tippen. Der Grund ist simpel: Beim Unterrichten weiß ich genau, was als Nächstes kommt. Beim Umschreiben kämpfe ich dagegen gegen eine ältere Version von mir selbst, und die gibt nicht kampflos nach.

Einer der Kurse, die ich mir dafür gekauft habe, drehte sich ausschließlich um Sales Pages für digitale Produkte – stundenlange Lektionen zu Preisstaffelungen und Bonuspaketen, aber keine einzige Zeile dazu, wie eine Yoga-Website eigentlich klingen sollte. Das Geld war weg, und meine Über-mich-Seite sah danach genauso aus wie vorher. Besonders klug habe ich mich in dem Moment nicht gefühlt.

Der Lexosophie-Ablauf in vier Schritten für Schreibblockaden

Inzwischen sitze ich für diese Arbeit an meinem alten Holzschreibtisch in der Homeoffice-Ecke unserer Münchner Altbauwohnung – der Tisch stammt noch von meiner Mutter, die Kratzer sind meine liebsten Stellen daran. Zwei Fenster gehen zum Innenhof raus, am Monitorrand kleben Post-its in Gelb, Orange und Blau, und die Yogamatte hinter dem Stuhl wartet auf die Pause, wenn der Kopf zu voll wird.

Schritt eins: Der ganze alte Text wandert in ein leeres Dokument, weg vom Editor der eigenen Website – das nimmt den Druck, dass sofort etwas live gehen muss. Schritt zwei: Der Text wird komplett entkernt, Satz für Satz mit der Frage, ob er der einen Kernaussage dient, die eine Besucherin wirklich verstehen muss. Schritt drei: Erst wenn dieses Skelett steht, kommt Struktur zurück, Absatz für Absatz, bis ein roter Faden erkennbar wird. Schritt vier: Ganz am Ende wird poliert – Wortwahl, Rhythmus, die Kleinigkeiten, die einen Text nach mir klingen lassen statt nach einer austauschbaren Vorlage.

Was checke ich eigentlich, bevor ein Text online geht?

Notizbuch mit Skizzen zur Textstruktur neben Laptop beim Lexosophie-Ablauf.

Bei der Über-mich-Seite reicht es zum Beispiel nicht, nur Stationen aneinanderzureihen. Meine Freundin Katrin Pfeiffer, Heilpraktikerin aus Augsburg, hat ihre eigene Version schon mehrfach gelöscht und neu angefangen, und wir lachen inzwischen regelmäßig gemeinsam über die schrägsten Formulierungsversuche, bevor überhaupt eine Struktur steht. Beim Call-to-Action prüfe ich, ob der Button sagt, was als Nächstes passiert, statt nur 'Jetzt buchen' hinzuwerfen.

Genauso wichtig ist die eigene Stimme: Sätze werden laut vorgelesen, um zu merken, ob sie noch nach mir klingen oder nach einer x-beliebigen Coaching-Vorlage. Spricht der Text überhaupt meine Wunschkundinnen an, oder könnte er genauso gut auf der Seite einer anderen Solopreneurin stehen? Bei der Angebotsseite denke ich oft an Marion Schwarz, eine Yogalehrerin aus Düsseldorf aus unserer Facebook-Gruppe für selbstständige Coaches, die dort ständig nach einem verständlichen Aufbau fragt – sie hat als einzige aus der Gruppe sogar mal eine professionelle Texterin engagiert, geholfen hat es ihr am Ende trotzdem nicht wirklich.

SEO-Grundlagen laufen nebenher mit, aber nie auf Kosten von Sätzen, die sich für Menschen falsch anfühlen. Ob eher Merkmale oder echte Vorteile beschrieben werden, ist übrigens der Punkt, an dem Vorteile statt Merkmale texten für mich zuerst richtig Klick gemacht hat. Wenn sich daraus partout kein griffiger Satz ergibt, hilft oft ein grober Slogan für Coaches, um den Kern trotzdem zu fassen. Auch die Überschrift kommt dran: Mein alter Satz 'Ganzheitliche Atemarbeit für ein bewussteres Leben' klang gepflegt, sagte aber niemandem, was als Nächstes zu tun ist – inzwischen steht dort, wonach Leute tatsächlich suchen, wenn sie zu mir finden sollen.

Echte Zitate von Klientinnen ersetzen außerdem jede noch so gut gemeinte Selbstbeschreibung. Manchmal steckt unbewusst sogar die PAS-Struktur drin, Problem, Verstärkung, Lösung, auch wenn ich das Modell an anderer Stelle ausführlicher aufgeschrieben habe. Eine kleine Geschichte aus dem Coaching-Alltag darf rein, aber nur, wenn sie tatsächlich zum Punkt führt und nicht nur als Storytelling-Deko dasteht. Verständlichkeit ist noch mal ein eigenes Thema für sich, aber ein zu verschachtelter Satz fällt inzwischen sofort auf, noch bevor ein Tool überhaupt geöffnet wird.

WORTLIGA ist mein zweiter Blick, nicht meine Strategie

Smartphone zeigt WORTLIGA-Textanalyse-Ergebnis für einen Website-Text auf Holztisch.

Lexosophie sorgt für die Struktur – was gesagt wird und in welcher Reihenfolge. Für den letzten Schliff kommt zusätzlich die WORTLIGA Textanalyse dazu: Text reinkopieren, sehen, wo Sätze zu verschachtelt sind, fertig. Sie sagt nicht, wie ein Satz besser klingen könnte, aber sie zeigt zuverlässig, wo ich in mein altes Yoga-Blabla zurückfalle, das außer mir niemand versteht.

Der Moment, in dem sich etwas wirklich verändert hat, ist unspektakulär: Der Editor der eigenen Website öffnet sich, ein Absatz wird angepasst, und daneben ist kein zweiter Tab mit fremden Seiten mehr offen, an denen ich mich orientieren müsste. Kein Vergleichen, kein heimliches Abschreiben fremder Formulierungen – nur der Text und ich.

Falls dein eigenes Google Doc auch voller halbfertiger Entwürfe ist: Das muss niemand allein mit purer Willenskraft lösen. Empfehlen kann ich dir Lexosophie, wenn du eine Struktur brauchst, die dich durch alte Texte führt – neun Monate Zugang reichen locker, auch wenn zwischendurch mal eine Erkältungswelle oder Projektwoche dazwischenkommt – und die WORTLIGA Textanalyse für den schnellen Check zwischendurch. Fang einfach mit dem Text an, der am längsten liegen geblieben ist, alles andere ergibt sich beim Tun.

Ein Satz nach dem anderen reicht völlig.

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